Berentzen Gruppe – Bienen bei Berentzen

Medien

April 2020. Besondere Zeiten, Besondere Aufgaben

Wie viele Unternehmen hat sich auch die Berentzen-Gruppe die Frage gestellt, welchen gesellschaftlichen Beitrag sie in den aktuell herausfordernden Zeiten leisten kann. Besonders wichtig dabei: Wie kann ein Spirituosenhersteller bei dem aktuellen Desinfektionsmittelbedarf, der allerorts besteht, unterstützend tätig werden? Die Nachfrage ist verständlicherweise groß.

Lösungen lagen hier nicht einfach auf der Hand, vielmehr galt es, einige Fragen zu beantworten. Was ist technisch umsetzbar? Darf die Berentzen-Gruppe als Anbieter von Trinkalkohol überhaupt sogenannten vergällten – also ungenießbar gemachten – Alkohol in Umlauf bringen? Wie sind Rohstoffverfügbarkeiten einzuschätzen? Diese Fragen konnten nur dank des Engagements vieler Mitarbeiter geklärt werden.

Wie unser Engagement im Einzelnen aussieht, erzählt diese Story.

April 2020. Desinfektionsmittel für Krankenhäuser im Emsland

Mittels händischer Produktion und Abfüllung stellt die Berentzen-Gruppe Desinfektionsmittel nach einer vereinfachten Rezeptur der WHO her. „Eine industrielle Fertigung von Desinfektionsmitteln auf unseren eigenen Produktionslinien ist nicht möglich, weil die Anlagen nicht explosionsgeschützt sind und sich auch nicht umrüsten lassen“, erklärt Oliver Schwegmann, Vorstand der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft. Durch eine händische Produktion können aber kleinere Mengen Desinfektionslösung produziert werden, die den Krankenhäusern und Altenheimen der Region kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.

So konnten zum Beispiel an die St. Anna-Klinik in Löningen, das Bonifatius-Hospital in Lingen und das Marienhospital in Vechta Desinfektionsmittel abgegeben werden. Insgesamt wurden bisher rund 4.000 Liter fertige Desinfektionsmittellösung nach WHO-Rezeptur produziert und an Krankenhäuser und Altenheime gespendet.

April 2020. Ethanol – der Rohstoff zur Desinfektionsmittelherstellung

Der wichtigste Rohstoff zu einer solchen Desinfektionsmittelherstellung ist Ethanol. Die Berentzen-Mikrodestille in Haselünne wird deshalb vorübergehend ausschließlich zur Produktion von Ethanol genutzt. Der Destillateur Jens Horstmann brennt diesen wichtigen Rohstoff. Auch wenn dabei im Vergleich zu großen Industriedestillationen eher geringere Mengen erzielt werden können, zählt aktuell jeder Liter.

Durch die Arbeit unseres Destillateurs können so nachfragende Apotheken mit Ethanol beliefert werden, die daraus wiederum selbst Desinfektionsmittel herstellen. Insgesamt konnten bereits über 2.000 Liter hochprozentiges Ethanol 96,3%vol an Apotheken geliefert werden.

In diesem Video zeigt unser Destillateur, wie die Arbeit in der Destille zurzeit aussieht.

April 2020. Kooperation zur Herstellung von Desinfektionsmittel

Um größere Mengen Desinfektionsmittel für Krankenhäuser, Rettungsdienste und andere medizinische Einrichtungen herstellen zu können, haben die Berentzen-Gruppe und die Remmers Gruppe eine Kooperation beschlossen. Die Berentzen-Gruppe hat dem Hersteller von bauchemischen Produkten sowie Holzfarben und -lacken im benachbarten Löningen dazu insgesamt 40.000 Liter Ethanol geliefert. Denn die Remmers-Gruppe verfügt über explosionsgeschütze Anlagen, in denen Desinfektionsmittel in großen Mengen produziert werden kann.

„Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit einem Mittelständler aus unserer Heimatregion sozusagen nachbarschaftlich umsetzen können“, so Oliver Schwegmann.

April 2020. Weitere Maßnahmen im Kampf gegen Corona (Teil 1)

Die Berentzen-Gruppe wird auch außerhalb der Desinfektions- bzw. Ethanolherstellung aktiv. So unterstützt die Vivaris Getränke GmbH & Co. KG – eine Tochtergesellschaft der Berentzen-Gruppe – zum Beispiel Corona-Testzentren im Emsland mit Flaschenrohlingen, sogenannten Preforms. Diese werden unter den besonderen Umständen zweckentfremdet und benötigt, um viele zusätzlich genommene Abstiche sicher verpackt in Labore zu senden.

Die Vivaris-Betriebstätte Grüneberg konnte außerdem die örtliche christliche Bürgerhilfe mit einer Spende von Einwegkitteln unterstützen. Diese Kittel werden vor allem für die häusliche Krankenpflege im Löwenberger Land benötigt, um Mitarbeiter und zu pflegende Personen zu schützen.

Mai 2020. Weitere Maßnahmen im Kampf gegen Corona (Teil 2)

Lieferung frei Haus: Vitaminkick für Heldinnen und Helden des Alltags! Die Citrocasa GmbH – eine Tochtergesellschaft der Berentzen-Gruppe – hat in Supermärkten im österreichischen Linz frisch gepressten Granatapfel- und Orangensaft an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilt und sich so für deren wichtige Arbeit bedankt. #supportyourlocal

Juli 2020. „Niedersachsen hält zusammen“

Gemeinsam mehr erreichen – die letzten Monate haben gezeigt, dass Zusammenhalt und Unterstützung in unserer Gesellschaft helfen, Herausforderungen der Coronavirus-Pandemie zu begegnen. Der überparteiliche Zusammenschluss „Niedersachsen hält zusammen“ von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, zu dessen Kooperationspartnern nun auch die Berentzen-Gruppe zählt, macht sich stark für ein Miteinander in Zeiten von Corona und darüber hinaus und bietet eine digitale Plattform zur leichteren Vernetzung. Weitere Informationen und die Möglichkeit, Projekte vorzustellen, sind hier zu finden.