Aurelius verkauft letzte Anteile: Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft schließt Komplettierung der neuen Aktionärsstruktur erfolgreich ab

26. September 2016 12:41


Haselünne, 26.09.2016 - Die im regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notierte Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft (ISIN: DE0005201602) hat die Komplettierung ihrer neuen Aktionärsstruktur erfolgreich vorangetrieben. Wie geplant hat die AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA die letzten 6,26 Prozent ihrer Anteile an der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft weitergereicht. Die Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft hat am heutigen Tage eine entsprechende Kapitalmarktmitteilung veröffentlicht. Aurelius ist nicht länger Aktionär der Berentzen-Gruppe. Nach einer erfolgreichen Unternehmensentwicklung und Präsentation am Kapitalmarkt hat die Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft neue Investoren gefunden und den Umbau in der Eigentümerstruktur damit vollständig vollziehen können. Mit einem Anteil von 10,4 Prozent konnte unter anderem die niederländische Investmentgesellschaft Monolith als neuer Ankerinvestor gewonnen werden. „Wir haben nun eine gute Mischung aus institutionellen und privaten Aktionären aus dem In- und Ausland. Die uns bekannten neuen Investoren haben ihre Entscheidung auf Basis der aktuellen Strategie des Vorstands getroffen, was der Gruppe Stabilität für die Zukunft gibt“, so Vorstandssprecher Frank Schübel.

Zugleich bedankt sich das Management beim ausgeschiedenen Investor Aurelius. Die Beteiligungsgesellschaft hatte sich im Jahr 2008 bei der Berentzen Gruppe engagiert und über lange Zeit bis zu 60 Prozent der Anteile gehalten. „Der Einstieg wurde seinerzeit von den allermeisten Stakeholdern mit Skepsis beurteilt. Zu Unrecht, wie man heute sieht: Gemeinsam haben wir die Unternehmensgruppe dynamisch entwickeln können. Die Entwicklung von Konzernumsatz und -ergebnis zeigen dies eindrucksvoll“, erinnert sich Ralf Brühöfner, der als Finanzvorstand der Berentzen Gruppe Aktiengesellschaft die gesamte Investmentphase mitgestaltet hat. Im Frühjahr 2015 hatte die Beteiligungsgesellschaft dann damit begonnen, ihren Anteil abzubauen.

Das Management der Berentzen-Gruppe richtet den Blick nun nach vorn und wird seine Erfolgsstrategie der vergangenen Jahre konsequent weiterverfolgen. Mit „Spirituosen“, „Alkoholfreie Getränke“ und „Frischsaftsysteme“ verfügt die Gruppe über drei starke Standbeine, die allesamt erfolgreich und profitabel sind. Das zeigt sich auch in der Bilanz: Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016 stieg der Umsatz um 8,6 % auf 82,0 Mio. Euro. Das Konzern-EBIT erhöhte sich um 60,8 % auf 4,0 Mio. Euro. Auch für das Gesamtjahr erwartet der Konzern einen deutlichen Anstieg von Konzerngesamtleistung und Konzern-EBIT. „Wir sind fest davon überzeugt, dass unsere Strategie und die Ergebnisse auch die Erwartungen der neuen Aktionärsstruktur erfüllen werden“, erläutert Berentzen-Gruppe-CEO Frank Schübel.

Über die Berentzen-Gruppe:

Die Berentzen-Gruppe ist eine der führenden Getränkegruppen in Deutschland und mit einer Unternehmensgeschichte von über 250 Jahren zugleich einer der ältesten heimischen Hersteller von Spirituosen. Mit bekannten Marken wie „Berentzen“ und „Puschkin“ sowie preisattraktiven Private-Label-Produkten ist die Berentzen-Gruppe in mehr als 60 Ländern weltweit präsent. Die Unternehmensgruppe verfügt zudem über Standbeine in den Geschäftsbereichen Alkoholfreie Getränke und Frischsaftsysteme. Die Herstellung und der Vertrieb von eigenen Mineralwässern, Limonaden und Softgetränken erfolgen über die Konzerngesellschaft Vivaris Getränke GmbH & Co. KG. Darüber hinaus weist das Unternehmen über mehr als 50 Jahre Erfahrung im Konzessionsgeschäft für Softgetränke auf, seit 2015 auch als Lizenznehmer für die Marke Sinalco. Unter der Marke „Citrocasa“ bietet die Berentzen-Gruppe darüber hinaus innovative Frischsaftsysteme an und bedient damit den Wachstumsmarkt der modernen gesundheitsorientierten Getränke. Die Aktie der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft (ISIN DE0005201602) ist im regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.

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